Ernährung Teil 2: Was Du nicht essen solltest!

Zuerst einmal möchte ich Dir sagen, dass ich von generellen Verboten gar nichts halte. Wenn Du etwas gerne magst, das jedoch nicht zu den gesunden Lebensmitteln zählt, dann nützt es gar nichts, wenn Du Dir verbietest es je wieder zu essen. Entweder Du hälts durch, vermisst aber immer etwas und wirst dadurch mit der Zeit unzufrieden… Oder Du wirst schwach und hast dann ein schlechtes Gewissen und bist … auch unzufrieden. Deshalb solltest Du Dir hin und wieder bewusst Dein „Soulfood“ gönnen, allerdings eben in Maßen und nicht täglich. Dann bist Du zufrieden und ernährst Dich trotzdem grösstenteils gesund!

“ Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist!“

Paracelsus (1538)

Ich finde es ist sehr wichtig zu wissen, was man isst und was davon gesund oder eben nicht so gesund ist. Mit diesem Wissen kann man sich gut und gesund ernähren. Und sich dann manchmal eben bewusst etwas gönnen. Ich selbst finde ja, auch die besten Leckereien sind nichts Besonderes mehr , wenn man sie Tag für Tag in sich hinein stopft, ohne nachzudenken und ohne sie zu geniessen. Mal ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Folgen, die sich dann nach einer gewissen Zeit einstellen! Wie man das dann im Alltag umsetzt, muss jeder für sich entscheiden. Ich für mich habe festgestellt, dass es für mich eine gute Möglichkeit ist unter der Woche gesund zu essen und mir am Wochenende und im Urlaub auch mal etwas zu gönnen, worauf ich lust habe. Das heisst aber nicht das ich dann ungebremst alles ungesunde in mich hineinstopfe, sondern das ich bewusst bei einzelnen Mahlzeiten einfach mal ein auge zudrücke. Ich komme so super klar. Manche machen eher einen Cheatday die Woche und essen dann an diesem extrem viel, um alles zu essen was man so vermisst hat. andere leben nach der 80:20-Regel ( 80% gesunde lebensmittel, 20% ungesunde). Das muss, wie gesagt, jeder für sich selbst herausfinden, wie er oder sie am besten klar kommt.

Nun aber zu den Lebensmitteln, die eher eine  Ausnahme als die Regel sein sollten:

1. Zucker:

Zucker und Süßigkeiten, die Zucker enthalten solltest Du nicht ständig essen. Regelmässig zu viel Zucker kann zu Diabetes, Übergewicht, Pilzinfektionen im Darm, Arteriosklerose etc. führen. Besonders wichtig ist es sich überhaupt einmal bewusst zu machen, wie viel Zucker man täglich so zu sich nimmt. Dabei zählen gar nicht mal nur die Süßigkeiten, sondern auch der  Löffel Zucker im Kaffee oder Tee ein- oder sogar mehrmals täglich? Und wusstest Du wieviel Zucker in vielen Fertigprodukten enthalten ist. Mein Tipp: Schau Dir einfach mal ein paar Tage an, was Du so isst und trinkst und wo sich überall Zucker versteckt. Und dann kannst Du Deine Ernährung dementsprechend umstellen und Dir lieber ab und an bewusst etwas Süßes gönnen. Ich trinke meinen Kaffee zum Beispiel nur noch schwarz. Das war am Anfang einen Umstellung, aber jetzt mag ich ihn gar nicht mehr anders.

2. Weissmehl:

Weissmehlprodukte sind auch eher zum Soulfood geeignet. Gesundheitlich liefern sie Dir keinen Mehrwert. Erstens sind bei so stark verarbeiteten Produkten kaum noch Nährstoffe enthalten, hauptsächlich besteht Weissmehl aus niedermolekularen Kohlenhydraten, die im Körper sehr schnell in Einfachzucker aufgespalten werden, womit wir wieder beim Thema Zucker sind… Lieber öfter auf Vollkornprodukte zurückgreifen und auch öfter andere Kohlenhydrate, wie Süsskartoffeln, Quinoa, Amaranth, in die Ernährung einbauen.

3. Fertigprodukte:

Hier solltest Du möglichst viel Abstand davon nehmen. Neben vielen versteckten Zuckern, sind auch allerlei andere ungesunde Bestandteile wie Glutamat, Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe und künstliche Aromen darin enthalten. Mein Tipp: Lies Dir die Zutatenliste aller Lebensmittel, die Du kaufst immer durch. Umso länger die Zutatenliste und umso mehr Nummern und Angaben, die Du nicht kennst, desto verarbeiteter, ungesünder und nährstoffärmer ist das Lebensmittel. Iss lieber frische und unverarbeitete Lebensmittel. Du wirst sehen, wie viel besser Dir das mit der Zeit schmeckt und bekommt.

Wenn Du nun wissen möchtest, welche Lebensmittel Du täglich essen darfst, dann lies unbedingt  auch meinen Artikel Ernährung Teil 1: Welche Lebensmittel Du regelmäßig essen solltest

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